Das ändert sich: Ab dem 19. Oktober 2026 kannst du stattdessen für einzelne Artikel einen Planungszeitraum und einen Nutzungszeitraum festlegen. Diese Funktion haben wir entwickelt, weil wir mehrmals das Feedback erhalten haben, dass die Materialplanung nicht mit dem tatsächlichen Produktionsablauf übereinstimmt – Material muss für das ganze Projekt reserviert werden, obwohl es nur teilweise gebraucht wird. Dies hatte zur Folge, dass das Material in zusätzliche Gruppen aufgeteilt oder die tatsächliche Verfügbarkeit außerhalb von Rentman nachverfolgt werden musste. Eine Zeit pro Artikel behebt dieses Problem an der Quelle und bildet die Grundlage für die damit verbundenen Änderungen am Lager-Modul und am Projektstatus, die wir im Folgenden näher erläutern werden.
In diesem Artikel erklären wir die Vorteile des neuen Features, was sich ab dem 19. Oktober 2026 ändert, wie du Zeiten für einzelne Artikel hinzufügst und was du vorher in deinem eigenen Konto überprüfen solltest.
Was ist der Vorteil von Materialzeiten pro Artikel?
Wenn alle Artikel einer Materialgruppe denselben Planungszeitraum haben, reserviert Rentman alle Artikel für den gesamten Zeitraum. Bei einer mehrtägigen Produktion ist dieser Zeitraum oft länger, als ein einzelner Artikel tatsächlich benötigt wird. Wird zum Beispiel ein Lichttraversen-Set bereits am Montag ausgeliefert, während die Projektoren erst am Mittwoch gebraucht werden, sind beide trotzdem ab Montag reserviert. Die Projektoren erscheinen dadurch als nicht verfügbar, obwohl sie sich noch in deinem Lager befinden.
Dieses Problem wird behoben, indem pro Artikel ein eigener Zeitraum festgelegt wird. Die Verfügbarkeit spiegelt so den tatsächlichen Ein- und Ausgang des Artikels wider. So kannst du Artikel in freien Zeitfenstern zusätzlich für andere Projekte einplanen und deinen Materialbestand besser ausnutzen.
Zudem entfällt dadurch ein häufig genutzter Workaround: Das Material muss nicht mehr in zusätzliche Gruppen aufgeteilt werden, um das Timing hinzubekommen, und deine Angebote und Lieferscheine bleiben übersichtlich.
Was ändert sich ab dem 19. Oktober 2026?
Ab dem 19. Oktober gibt es Änderungen in drie Bereichen. Bestehende Einstellungen werden dabei weder konvertiert noch deaktiviert.
| Bis zum 19. Oktober 2026 |
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Alle Elemente einer Materialgruppe haben bei einem Projekt denselben Planungs- und denselben Nutzungszeitraum. |
| Ab dem 19. Oktober 2026 |
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Jede Materialgruppe hat ihren eigenen Planungs- und Nutzungszeitraum. Die Artikel haben denselben Zeitraum, bis du diesen manuell veränderst. |
| Bis zum 19. Oktober 2026 |
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Eine Kachel pro Subprojekt. |
| Ab dem 19. Oktober 2026 |
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Eine Kachel pro Packliste. Für jedes eindeutige Abhol- oder Rückgabedatum im Subprojekt wird eine eigene Packliste erstellt. |
| Bis zum 19. Oktober 2026 |
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Projektmanagement und Lager werden zusammen. |
| Ab dem 19. Oktober 2026 |
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Nur Projektmanagement: Storniert, Anfrage, Entwurf, Ausstehend, Bestätigt, In Bearbeitung, Ausführung abgeschlossen und Abgeschlossen. Die Lagerstatus werden in den Packlisten übernommen. |
Erste Schritte mit den Materialzeiten
Es gibt vier Dinge, die du einrichten und überprüfen solltest, bevor du mit den Materialzeiten arbeiten kannst.
Lieferscheine sind ab sofort ein eigener Dokumenttyp; so kannst du pro Packliste einen Lieferschein ausdrucken. Nutze die Standardvorlage und passe diese an deine Bedürfnisse an.
Das Lager kann die Packlisten eines Subprojekts erst sehen, wenn es als „bereit zum Verpacken“ markiert wurde. Bestehende Subprojekte verfügen noch nicht über den Status „bereit zum Verpacken“.
Jeder Artikel hat nun eine eigene Zeit, die mit einem Eintrag in deinem Zeitplan verknüpft ist. So können sich Zeiträume nicht mehr verschieben, sobald sich ein Projekt ändert. Du kannst direkt aus der Material-Zeile einen neuen Eintrag erstellen.
Materialzeiten meistern: So legst du eine Zeit pro Artikel fest
- Öffne den Tab „Material“ im Projekt.
- Klicke in der Materialzeile auf „Planungszeitraum“ oder „Nutzungszeitraum“.
- Wähle einen Zeitplan-Eintrag aus oder klicke auf „+ Neue Zeit hinzufügen“.
- Klicke auf Speichern.
In der Dropdownliste werden die verfügbaren Einträge des Zeitplans für das aktuelle Haupt- und Subprojekt angezeigt. Bewege den Cursor über einen Eintrag, um das genaue Start- und Enddatum sowie die Uhrzeit anzuzeigen.
Jeder geplante Artikel hat einen eigenen Nutzungszeitraum und Planungszeitraum. Wenn du einen Artikel planst, werden entweder die Standardzeiträume des Subprojekts oder des Hauptprojekts übernommen, falls für das Subprojekt keine eigenen Zeiträume festgelegt wurden. Unveränderte Artikel behalten ihre Zeiträume bei, sodass du nur abweichende Artikel anpassen musst.
- Öffne den Tab „Material“ im Projekt.
- Wähle die Elemente aus, die du anpassen möchtest.
- Wähle die Bearbeitungsfunktion in der blauen Leiste aus.
- Wähle einen Planungszeitraum, einen Nutzungszeitraum oder beides aus.
- Klicke auf Speichern.
Um einen Zeitraum auf die ganze Materialgruppe auf einmal anzuwenden, doppelklicke auf ihren Namen und passe die Zeiten dort an. Das ist praktisch, wenn du nur einen Artikel in einer Gruppe anpassen möchtest und alle anderen den Standardzeitraum der Gruppe beibehalten können. Weitere Informationen findest du in unserem Artikel über die Materialgruppen.
Gut zu wissen
| Kombinationen | Artikel innerhalb einer physischen Kombination übernehmen den Zeitraum der Kombination. Du kannst einem Artikel innerhalb einer physischen Kombination keinen von der Kombination oder anderen enthaltenen Artikeln abweichenden Zeitraum zuweisen. Dies ist nur bei virtuellen Kombinationen möglich. |
| Salesprojekte | Wenn du keine Planungs- und Nutzungszeiträume benötigst, kannst du statt eines Zeitraums eine Dauer angeben. Die Dauer wird zur Berechnung des Faktors herangezogen, der den Preis bestimmt. |
| Preise | Der Gesamtpreis und der Preisfaktor werden automatisch anhand des jeweiligen Nutzungszeitraums jedes Artikels neu berechnet. So wird ein Artikel, der nur für einen Teil des Projekts benötigt wird, auch nur für diesen Zeitraum berechnet. |
Was ändert sich im Lager und beim Projektstatus?
Da Material nun an unterschiedlichen Tagen ausgegeben und zurückgenommen werden kann, enthält das Lager-Modul neu Packlisten. In der Übersicht wird statt einer Kachel pro Subprojekt eine Kachel pro Ausgabe- und Rückgabedatum angezeigt. Die Crew sieht nur das Material, das das Lager gerade verlässt oder zurückkommt. In unserem Artikel über das Lager-Modul findest du mehr Informationen.
Die Lagerstatus verändern sich entsprechend zu „Bestätigt“, „Vorbereitet“, „Am Veranstaltungsort“ und „Zurückgegeben“. Deine eigenen benutzerdefinierten Status gelten weiterhin – jetzt jedoch für die Packlisten anstatt für die Subprojekte. Siehe auch unseren Artikel über den Projekt- und Materialstatus im Lager, um mehr zu erfahren.
Der Status des Subprojekts verändert sich zu einem Projektmanagement-Status. Dieser ist im Projekt selbst sichtbar. „In Bearbeitung“ wird automatisch gesetzt, sobald der erste Artikel im Lager verbucht wurde. Sobald alle Artikel aus allen Packlisten zurück sind, verändert sich der Status zu „Fertigstellung“. Den Status „Abgeschlossen“ musst du manuell festlegen. Neben deinen bestehenden Fortschrittsanzeigen für das Projekt gibt es nun auch eine für das Lager: Grau bedeutet, dass ein Projekt noch nicht wieder im Lager eingetroffen ist, grün, dass alles im Zeitplan liegt, und rot, dass eine oder mehrere Packlisten im Rückstand sind.
Ein Subprojekt als „bereit zum Verpacken“ markieren
Da der Lagerstatus in die Packliste übernommen wird, ist es nicht mehr möglich, einen benutzerdefinierten Status für ein Subprojekt festzulegen. Viele Teams nutzen diesen, um ein Projekt an das Lager zu übergeben: Der Projektmanager legt einen benutzerdefinierten Status „Bereit zum Verpacken“ fest, sobald die Planung abgeschlossen ist, sodass das Team weiß, dass es loslegen kann – Die digitale Version eines ausgedruckten Lieferscheins, der persönlich vorbeigebracht wird. Ab dem 19. Oktober 2026 wird dies durch einen integrierten „Bereit zum Verpacken“-Schalter unter dem Tab „Material“ ersetzt.
In der Lagerübersicht werden die Packlisten eines Subprojekts erst angezeigt, wenn es als „Bereit zum Verpacken“ markiert wurde. Lass den Schalter deaktiviert, solange du an der Materialplanung arbeitest, sodass nicht zu früh mit dem Verpacken angefangen wird. Sobald die Planung abgeschlossen ist, aktivierst du den Schalter und die Packlisten werden direkt im Lager angezeigt.
- Öffne den Tab „Material“ eines Subprojekts.
- Aktiviere „Bereit zum Verpacken“.
Wer kann ein Subprojekt sehen, bevor es als „Bereit zum Verpacken“ markiert wurde?
Diese Funktion ist für Warenhausmanager gedacht, die den Überblick behalten müssen. Nach dem 19. Oktober 2026 ist diese Funktion für jede Benutzerrolle aktiviert, sodass die Lagerübersicht am ersten Tag nicht leerer aussieht. Mehr erfährst du in unserem Artikel über die Berechtigungen für Benutzerrollen.
Gut zu wissen
| Der Schalter verriegelt sich, sobald der Verpackungsvorgang beginnt. | Sobald ein Artikel aus einem Subprojekt im Lager verbucht wird, kannst du den Schalter nicht mehr deaktivieren. Das Material wurde dann bereits verpackt. |
Wenn du ein nicht markiertes Subprojekt buchst, wird es für dich markiert. |
Wenn ein Artikel aus einem Subprojekt gebucht wird, der zuvor nicht als „Bereit zum Verpacken“ markiert wurde, gibt Rentman zuerst eine Warnung aus und kennzeichnet das Subprojekt anschließend automatisch als „Bereit zum Verpacken“. |
Häufig gestellte Fragen
Nein. Für alle Artikel wird automatisch der Standardzeitraum des Projektes verwendet. Du musst nur dann eine individuelle Zeit festlegen, wenn ein Artikel davon abweichen soll.
Nein. Es werden keine Daten konvertiert oder verändert. Deine Projekte, Materialgruppen und Zeiten werden unverändert übernommen.
Die Zeiträume der einzelnen Artikel sind jetzt immer mit einem Eintrag im Zeitplan verknüpft. So kann sich der Zeitraum nicht verschieben, wenn sich dein Projekt ändert. Um einen Eintrag zu erstellen, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich: Klicke auf „+ Neue Zeit hinzufügen“, während du die Zeit eines Artikels bearbeitest, und gib einen Namen sowie ein Start- und Enddatum an.
Dieser Workflow wird zu einer integrierten Schaltfläche im Tab „Material“. Siehe „Ein Subprojekt als ‚fertig zum Verpacken‘ markieren“ weiter oben. Benutzerdefinierte Lagerstatus bleiben unverändert und werden nun in den Packlisten angezeigt.
Du kannst entweder pro Packliste einen Lieferschein ausdrucken oder einen nach Zeiträumen gruppierten Lieferschein für das gesamte Subprojekt. Lieferscheine sind genau wie Call Sheets ein eigener Dokumenttyp.